#29/2017 [Rezi] Jack Ketchum – Scar

 

Autor: Jack Ketchum/ Lucky McKee
Übersetzung: Kristof Kurz
Genre: Horror
Preis: € 11,99 [D]
Einband: ebook
erschienen: 10.04.2017
Seiten: 337
Meine Wertung: 3,5 Huftiere
Reihe: nein

Verlag: HeyneHardcore

Mit elf Jahren ist Delia Cross bereits ein gefeierter Fernsehstar – aber nicht glücklich. Ihre Mutter ist von krankhaftem Ehrgeiz getrieben. Ihr Vater dem Alkohol verfallen. Ihr Bruder von Eifersucht zerfressen. Einzig der Familienhund Caity hält immer treu zu ihr. Dann droht ein tragischer Unfall, Delias Karriere für immer zunichtezumachen. Doch sogar ihre Narben werden gegen ihren Willen vermarktet. Bis sie beginnt, sich zu wehren …

Die 11 jährige Delia Cross lebt in einer zerrütteten Familie. Beide Eltern sind Alkoholabhängig. Die Mutter ist nur auf Erfolg aus und verkauft das Leben ihrer Tochter an Funk und Fernsehen. Der Vater ist ein stiller Trinker der alles abnickt, was die Mutter sich so einfallen lässt. Ihm ist alles Recht solange er das Geld was Delias Auftritte reinbringen verprassen kann. Der ältere Bruder Robbie ist keine Stütze für Delia, er ist von Eifersucht zerfressen und macht ihr das Leben zusätzlich schwer.
Delias einzige Verbündete und beste Freundin ist ihr Hund Caity. Die beiden haben eine ganz besondere Verbindung zueinander und diese Verbindung macht auch den Hauptteil des Buches aus.
Als es in dem Haus zu einem Brand kommt ist es Caity, die Delia rettet und unter Einsatz ihres eigenen Lebens vor dem sicheren Flammentod bewahrt während ihre Eltern ihren Rausch ausschlafen.
Delias Mutter schreckt nicht einmal davor zurück, ihre Tochter nun weiterhin zu vermarkten und ihre Narben an die Presse zu verkaufen. Sie schleift sie von TV Auftritt zu TV Auftritt, doch dann kommt der Moment wo Delia aufwacht und sich endlich wehrt!
Am meisten mochte ich Caity die Hündin. Kennt ihr das Gefühl, dass ihr mit Tieren mehr mitfiebert und mehr leidet als wenn Menschen etwas zustößt?! Habe wirklich mit Caity mitgelitten – sie hat die Story getragen und war wirklich ein toller Charakter. Die Eltern waren leider sehr authentisch ich bin oft echt ausgeflippt aber es gibt leider viel mehr solcher Familien als einem bewusst is. Gerade in den Staaten werden Kinder schon im Kindergartenalter vermarktet, ganz furchtbar!
Dieses war mein erster Jack Ketchum. Dieser Autor ist für mich ein Synonym für Horror und auch der Verlag „HeyneHardcore“ spricht für „heftigen“ Inhalt. Das habe ich in meinen Augen NICHT bekommen. Es war auf jeden Fall keine Horrorgeschichte – überhaupt nicht, würde es noch nichtmal als Thriller einordnen sondern eher Mystery bzw Drama.
Eine Bewertung fällt mir damit sehr schwer. Bewerte ich nun was ich bekommen habe? Also die Mystery Story? Dann wären es 4 Sterne weil sie mir echt gut gefallen hat und ich vorallem den Hund total ins Herz geschlossen habe. Bewerte ich nach meinen Erwartungen die nicht erfüllt wurden dann wären es 2 Sterne, weil ich mich auf eine Horror Story gefreut habe, die ich leider nicht bekommen habe.

Ich freue mich über jedes Like und jeden Kommentar, Gegenbesuche sind für mich selbstverständlich!

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