#8/2013 [Rezi] Eileen Cook – Lost on Nairne Island

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Autor: Eileen Cook
Übersetzung: Bettina Spangler
Original Titel: Lost on Nairne Island
Reihe: nein
Preis: 9,99 für das Ebook
Seitenanzahl: 299 Seiten
Format: Hardcover
Herkunft: Bücherhalle Hamburg
Lesedauer: 2013
Bewertung: 3 Lesezeichen
Verlag: ueberreuther
 
 
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Isobel steht kurz vor ihrem letzten Highschool-Jahr. Da passt es ihr ganz und gar nicht, dass sie auf eine kleine Insel vor der Küste Kanadas ziehen soll – auf das Anwesen des aalglatten Dick, dem neuen Mann ihrer Mutter. Der einzige Lichtblick ist Dicks gutaussehender Sohn Nathaniel, doch dieser zeigt Isobel nur die kalte Schulter.
Isobels Albträume werden wahr, als die Schule beginnt: Ihre Mitschüler sind überzeugt, dass auf Dicks Anwesen einiges nicht mit rechten Dingen zugeht. Hatte Dick sogar beim Unfall seiner verstorbenen Frau und Tochter die Finger im Spiel?

 
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dieses Büchlein (hatte ja nur knapp 300 Seiten) habe ich zufällig in meiner Stamm Onleihe gefunden und da mich das Cover ansprach habe ich es mitgenommen – hatte jetzt nicht so besonders hohe Erwartungen, da ich bisher keine Rezis dazu auf andren Blogs gesehen hatte. Tjaaaa da entgeht den andren Bloggern aber ordentlich was. 🙂 das war eine tolle Story, die richtig Spaß gemacht hat zu lesen.
Isobel ist ziemlich unglücklich darüber, dass sie mit ihrer Mutter zu ihrem Stiefvater auf sein Anwesen in eine andre Stadt ziehen soll. Es ist ihr Abschlussjahr und sie kann sich wirklich besseres vorstellen, zumal sie Richard (den neuen Mann ihrer Mutter) überhaupt nicht leiden kann. Richard ist Witwer, weil seine Frau und Tochter tödlich verunglückt sind.
Dass ihre Mutter Richard schon nach nur 3 Monaten geheiratet hat macht die Sache nicht unbedingt leichter. In dem Anwesen angekommen trifft sie auf den verschrobenen Nathaniel – Dicks Sohn aus erster Ehe und ihren neuen Stiefbruder. Er sieht zwar einfach umwerfend aus, aber seine Unfreundlichkeit Isobel gegenüber lässt eine Annäherung überhaupt nicht zu.
Isobel sucht sich als ihr neues Zimmer ausgerechnet DAS Zimmer aus, das die verstorbene Tochter von Richard vorher bewohnt hat. Als sie eines Abends den Raum zu zeichnen beginnt, erscheint ihr auf einmal der Geist des verstorbenen Mädchens – sie schreit jäh auf und trommelt damit die ganze Familie zusammen. Als alle um ihr Bett versammelt dastehen, erblickt sie auf einmal ihre Zeichnung und sieht, dass dort das Zimmer zu sehen ist, wie es zu Lebzeiten des Mädchens aussah…..
Eine sehr gruselige Story, die echt Spaß gemacht hat zu lesen. Es war an vielen Stellen echt ironisch und lustig, dass ich laut losprusten musste. Isobel ist so der Typ Mädchen, der man selbst gerne wäre. Okay bei mir isses schon etwas her, aber so wäre ich gern gewesen. Mutig, neugierig, einen schnieken Stiefbruder… hach ja.
Das Ende kam meiner Meinung nach etwas plötzlich, fast so als hätte die Autorin auf den Kalender gelinst und gedacht: “Oh mist ich muss das Manuskript morgen abgeben… nun aber hopp hopp” – da hätte man finde ich etwas mehr draus machen können oder etwas ausführlicher auf den letzten 5% passiert irgendwie alles aufeinmal – hätte mir da noch 30 Seiten mehr gewünscht. Deshalb gedanklich ein halber Stern Abzug.
 
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