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#3/2018 [Rezi] Anastasia Zampounidis – Für immer zuckerfrei

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Autor: Anastasia Zampounidis
Übersetzung: –
Original Titel: –
Reihe: –
Preis: 11,99

Seitenanzahl: 224 Seiten
Format: ebook
Herkunft: Rezensionsexemplar Netgalley

Lesedauer: 11.12.17 – 05.01.2018
Bewertung: 3 Lesezeichen

Verlag: Bastei Lübbe

 

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Glücklich essen statt verzichten Anastasia Zampounidis ist trockener Sugarholic. Jahrzehntelang griff sie zu Süßigkeiten, wenn sie sich beruhigen, trösten oder belohnen wollte, und erweckte damit nur neuen Heißhunger. Ein regelrechter Suchtkreislauf aus kurzfristiger Befriedigung und baldigem Verlagen nach mehr entstand. Dann ging sie auf Entzug, mit großartigen Folgen: Sie verlor Gewicht, fühlte sich ausgeglichener und fitter, zudem sieht die Endvierzigerin aus wie Anfang dreißig. Welche Folgen hat Konsum von Zucker also wirklich? Wie wirkt er, wo steckt er überall drin und wie nascht man ohne das süße Gift? Anastasia Zampounidis erzählt von ihrem Weg aus der Zuckerhölle, sie klärt über seine Wirkungsweise auf und verrät Tipps und Rezepte, die zuckerfrei glücklich machen.

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Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil GENAU der Zuckerkonsum eins meiner großen Probleme ist. Der Titel ist „reisserisch“ und verspricht einen Weg aus der Zuckerfalle. Wir sehen die 48 jährige Anastasia (die ausschaut wie Anfang 30) auf dem Cover glücklich lächeln. Sofort ruft alles in mir:  „DAS will ich auch!“

Voller Motivation habe ich mich also auf das Buch gestürzt und war ziemlich bald schon ernüchtert. Statt Tips und Anleitungen wie ich der Zuckerfalle entkommen kann, habe ich eine Art Biografischen Roman vorgefunden. Zwar schreibt Anastasia Zampounidis wirklich locker und auch lustig, aber das ist nicht das was ich erwartet habe. Ca 95% des Buches geht es um ihre Vergangenheit und wie sie in der Falle saß und wie gut es ihr nun geht wo sie das „Teufelszeug“ nicht mehr nimmt. Aber wirkliche TIPS habe ich schmerzlich vermisst. Letzten Endes läuft es auf „lass den Zucker einfach weg und es geht Dir gut“ heraus. Aber wenn das so einfach wäre, dann gäbe es glaube ich keine adipösen Menschen.

Vielleicht war meine Erwartungshaltung auch einfach zu hoch, sie ist keine Medizinerin und hat auf Drängen von vielen interessierten Menschen ihren Lebensweg zusammengefasst. Das hat sie auch wirklich unterhaltsam und sympathisch gemacht. Aber mir persönlich hat der mini kurze Teil am Ende wo es konkreter wurde nicht ausgereicht, davon hätte ich mir deutlich mehr gewünscht. Trotzdem las das Buch sich sehr gut und Anastasia kommt natürlich und sympathisch rüber. Falls ihr euch dafür interessiert wie sie vom Sugarholic zum Zuckerabstinenzler wurde, dann kann ich euch das Buch wärmstens empfehlen. Falls ihr eine Anleitung sucht, die euch an die Hand nimmt, dann ist es vielleicht eher nicht die richtige Wahl!

 

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