#8/2018 [Rezi] Rainer Wekwerth / Thariot – Pheromon

Autor: Rainer Wekwerth / Thariot – Übersetzung: / – Preis ebook: 12,99 – Seitenanzahl: 416 – Herkunft: Rezensionsexemplar Netgalley – Lesedauer: 31.01.2018 – 11.02.2018 – Bewertung: 2 Lesezeichen – Verlag: Planet!


Eine spannende Geschichte, wie man sie noch nie gelesen hat. Großartig!“ Andreas Eschbach
Stell dir vor, du bist siebzehn Jahre alt. Du stehst vor dem Spiegel und entdeckst in deinen Augen einen goldenen Schimmer, der vorher nicht da war. Aber das ist nicht alles. Plötzlich kannst du die Gefühle der Menschen riechen, brauchst keine Brille mehr und löst die schwierigsten Matheaufgaben im Kopf.
Irgendwie cool.
Irgendwie verstörend.
Noch während du dich fragst, was mit dir los ist, beginnt ein Abenteuer ungeahnten Ausmaßes. Ein Kampf um das Schicksal der ganzen Welt – und du bist mittendrin.


Wir werden noch eine Chance kriegen«, sagte Jake und stieß seinen Freund mit dem Ellenbogen an.


Oh man, das fällt mir nun echt schwer. Ich bin ein Rainer Wekwerth Fan, ich habe seine Labyrinth Reihe wirklich inhaliert und geliebt. Umso mehr habe ich mich auf sein neuestes Werk (eine Zusammenarbeit mit Thariot) gefreut. Leider hat das Buch mich gar nicht überzeugt und das macht mich total traurig. Ich fühle mich schuldig und schlecht damit, aber ich kann es nicht ändern. Ich bin eine der wenigen Ausnahmen, die wirklich gar nichts mit der Story anfangen konnte!
Es fing damit an, dass die Story komplett in 2 Handlungssträngen aufgebaut ist, die einen Unterschied von 100 Jahren haben. Wir verfolgen Jake (der Junge der auf einmal neue Fähigkeiten erkennt im Jahr 2018 und parallel laufen wir mit dem 68 jährigen Travis im Jahr 2118 herum) Beide Handlungsstränge werden abwechselnd beschrieben und ich habe zu keinem eine Verbindung bekommen. Bis zum Ende weiss ich nicht was die beiden mit einander zu tun haben und warum sie zusammenhängen. (ja gut das Ende ist sowieso offen, da das wohl der erste Teil einer Reihe ist). Aber hier hätte ich mir etwas mehr Verständlichkeit gewünscht. Eine kleine Brücke – etwas mehr als nur dieses Jugendinstitut, der Zusammenhang kommt so gar nicht rüber. So war es vom Gefühl her als hätte ich 2 Bücher gleichzeitig gelesen und das KANN ich NICHT! (und mag ich auch gar nicht haben leider)
Die Story kriecht vor sich hin bis zu ca 75% (immerhin gut 300 Seiten) und dann erst kommt etwas Spannung auf. Leider entwickelt sich das Buch dann auch von Fantasy zu Science Fiction und das mag ich auch wirklich gar nicht. Hätte ich gewusst worum es letzen Endes geht in der Story, hätte ich nie zu diesem Buch gegriffen.
Es tut mir wirklich total leid, vorallem weil es ein Rezensions Exemplar war und ich mich so dermaßen gefreut habe, dass ich mit meinem kleinen Blog von diesem Verlag eine Chance bekommen habe, aber ich weiss nicht obs daran liegt, dass ich mit 41 schlichtweg zu alt für die Zielgruppe bin oder dass es einfach das falsche Genre war, aber ich habe mich sehr durch die Seiten gequält. Ich habe etwas komplett anderes erwartet und bleibe nun total enttäuscht zurück.
Positiv kann ich noch den Schreibstil hervorheben, es liest sich leicht und man kann gut folgen, die Charaktere waren gut ausgearbeitet, leider ist bei mir nur absolut kein Funke übergesprungen.
Das Ende und die “tolle” Wendung erschien mir hingegen sehr konstruiert und an den Haaren herbeigezogen. Ab dem Genrewechsel war die ganze Geschichte leider sehr unglaubwürdig und ich habe jegliche Lesemotivation verloren.
Ich persönlich würde keine Leseempfehlung für Pheromon aussprechen, aber ich weiss von vielen anderen Bloggerkolleginnen, dass sie das Buch geliebt haben! 😉

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#17/ 2017 – [Rezi] Anima: Schwarze Seele, weißes Herz – Kim Kestner

Autoimmun-Ernaehrung von Claudia Lenz
Autor: Kim Kestner
Übersetzung: -
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Preis: € 3,99 [D]
Einband: ebook
erschienen: 10. Februar 2016
Seitenanzahl: 480
Meine Wertung: 5,0 Huftiere
Reihe: nein
Verlag: Arena

 
Für Abby ist es die schönste Zeit des Jahres! Jeden Sommer verbringt sie mit ihrer Familie die Ferien im Nationalpark Acadia. Doch diesmal wird die Idylle überschattet: Der zur Unterhaltung engagierte Magier Juspinn fasziniert die Feriengäste nicht nur mit seiner Show – er scheint sie zu manipulieren. Mit Schrecken muss Abby feststellen, wie sich ihre Familie und Freunde mehr und mehr zum Schlechten verändern. Besonders ihre Schwester Virginia ist auf einmal wie von Sinnen. Abby selbst spürt nicht nur die Anziehungskraft des Fremden, sondern auch die Gefahr, die von ihm ausgeht. Juspinn scheint auf der Suche zu sein, nach etwas, das nur sie ihm geben kann.
Die Geschichte einer undenkbaren Liebe im Kampf gegen die größten Mächte der Welt.

Wieder einmal war es das Cover was mich sehr an diesem Buch fasziniert hat. Ein wirklicher Eye-Catcher!
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Abigale Dupont ist ein wahrer Engel, sie ist bescheiden, zurückhaltend, ehrlich und opfert sich für ihre Mitmenschen auf. Ganz im Gegenteil zu ihrer Schwester Virginia, die nur auf ihren Vorteil bedacht ist, und zickig und egoistisch durchs Leben stolziert.
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Wie jedes Jahr fährt die Familie Dupont wieder in den Nationalpark Acadia um dort ihre Ferien zu verbringen. Abby freut sich, weil sie endlich Eyota ihre indianische Freundin wiedersehen kann, die dort in den Ferien arbeitet.
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Doch dieses Jahr ist etwas anders. Acadia hat einen jungen Magier engagiert, der die Feriengäste unterhalten und faszinieren soll. Doch mit seiner Ankunft verändern sich die Menschen um Abby herum. Ihr Vater (der Reverend ist) glaubt auf einmal nur noch an das Alte Testament, ihre Mutter will sich von ihrem Vater trennen und hat einen neuen Freund. Selbst ihre Freundin Eyota beginnt ihre schlechten Seiten zu zeigen.
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Entgegen ihrer Vernunft fühlt sich Abby extrem von Juspinn angezogen. Auch ihre Schwester Virginia erliegt den Reizen des geheimnisvollen Magiers und sieht nun plötzlich Abby als Konkurrenz und Feindin an, die es auszulöschen gilt!
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Die Story bietet soviel mehr als den Kampf der beiden Schwestern aber ich möchte nicht zuviel verraten, ich ende mit meiner Zusammenfassung kurz vorm Ende von Teil 1 des Buches.
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Teil 2 legt nochmal richtig los und zieht das Tempo wahnsinnig an. Das was mir in Teil 1 noch etwas auf die Nerven gegangen war (das angehimmel von Abby zu Juspinn – es war wirklich extrem ausgereizt und manchmal hab ich nur mit dem Kopf schütteln können, aber das mag an meinem doch schon etwas höheren Alter als 14 liegen *lacht) In Teil 2 auf jeden Fall wird es sehr Spannend und die geschichte nimmt ein paar spannende Wendungen. Das eigentliche Ende konnte ich zwar vorhersehen, aber das hat der Geschichte keinen Abbruch getan.
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Abby ist sehr sympathisch und trotz ihres engelsgleichen Verhaltens nicht unnatürlich sondern durchaus authentisch dargestellt. Juspinn kommt unnahbar, geheimnisvoll und düster rüber. Das hat die Autorin sehr gut umgesetzt, man merkt aber schnell, dass hinter dieser Fassade ein ganz anderer Mensch steckt und ist gespannt wann es mehr davon zu sehen gibt.
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Mir hat das Lesen sehr großen Spaß gemacht und ich fand die Story durchweg spannend! Tolle Charaktere und ein interessantes Thema welches sehr gut umgesetzt war. Ein wenig zuviel Kitsch an manchen Stellen aber wer das mag für den ist das Buch hier eine klare Leseempfehlung auch für Romantiker(innen) jenseits der 14 😉
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#9/ 2017 [Rezi] Mariella Heyd – Touch of Flames

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Autor: Mariella Heyd
Übersetzung:keine
Genre: Fantasy, Liebesroman, Jugendbuch
Preis: € 3,99 [D]
Einband: ebook
erschienen: 01.Mai 2017
Seitenanzahl: 240
Meine Wertung: 5,0 Huftiere
Reihe: nein
Verlag: Forever by Ullstein Leseprobe: klick

Als würde es nicht schon reichen, dass ihre Familie aus Boston in eine Geistervilla mitten im Nirgendwo zieht, weiß bald auch jeder, dass Gwens Vater als Dämonologe arbeitet. Ihr Ruf an der neuen Schule ist ruiniert. Ohne ihren einzigen Freund Harry würde sie sicher verzweifeln – und dann ist da auch noch dieser Außenseiter, der von allen „Feuerteufel“ genannt wird und der ihr einfach nicht aus dem Kopf gehen will. Sebastian ist gutaussehend und gibt sich gar nicht erst Mühe, seine dunkle Vergangenheit zu verbergen. Es scheint, als spiele Gwen sprichwörtlich mit dem Feuer…

Zuallererst ist mir das wunderschöne Cover ins Auge gesprungen – wirklich ein Augenschmaus. Man sieht ein Pärchen in mitten von Flammen, die sich vertäumt in die Augen schauen und alles um sich herum vergessen zu scheinen. Und genau das habe ich auch bekommen bzw. noch viel mehr! ich freue mich immer, wenn das Cover und die Kurzbeschreibung etwas versprechen, was der Plot dann auch halten kann. (ist leider bei weitem nicht immer so – aber das kennt ihr ja sicher selbst) bei diesem Buch werdet ihr nicht enttäuscht werden! Aber schön der Reihe nach:


Die 18 jährige Gwen und ihr 12 jähriger Bruder Wilson müssen wieder einmal ihre Sachen packen und umziehen. Ihr Vater ist ein sogenannter Dämonologe und befasst sich mit paranormalen Geschehen. Diesmal soll es in eine alte Villa am Waldrand gehen die von 2 Geistern heimgesucht werden soll.


Als Gwen in der neuen Stadt und vorallem neuen Schule ankommt ist sie die totale Aussenseiterin, zu allem Unglück ist ihre Mutter auch noch die neue Schulpsychologin, was es ihr nicht gerade leichter macht von den anderen akzeptiert zu werden. Während ihr kleiner Bruder in dem gleichaltrigen Alin schnell einen Freund gefunden hat, tut sich Gwen sehr schwer Kontakte zu knüpfen, einzig Harry geht auf sie zu und freundet sich mit ihr an.


Als plötzlich Sebastian – genannt der Feuerteufel – wieder zurück in die Klasse kommt verändert sich alles. Harry wird eifersüchtig und entfernt sich immer mehr von Gwen, und Gwen interessiert sich auf einmal für den “Bad-Boy” der kein Hehl daraus macht, dass er eine Fußfessel hat. Gwen erfährt, dass er den Spitznamen bekommen hat, weil er seinen Hof in Brand gesetzt haben soll. Sie merkt schnell, dass Sebastian nicht dass ist, was sein Ruf über ihn verrät. Er hat eine dunkle Vergangenheit und die Lösung dazu liegt in Gwens Villa…..


Mir hat das Buch wirklich sehr viel Spaß gemacht, ich kannte die Autorin vorher noch nicht, habe mir aber sofort ihre anderen Bücher auf der Wunschliste gespeichert! (das soll was heissen ;-))


Sie hat tolle Charaktere geschaffen, und eine tolle Story die zusammen perfekt harmonieren. Es gab keine langweilige klischeehafte Liebesgeschichte, sondern drumherum waren immer wieder kleine spannende Szenen die die Geschichte abgerundet haben.


Die Charaktere waren sehr unterschiedlich und vielschichtig und durch die Bank weg sympathisch und authentisch. (naja Archie ist hier eine Ausnahme aber das gehört ja zur Story ;-))

Tja was soll ich sagen, ich habe keinen Kritikpunkt und daher muss ich 5 Huftiere geben. Ein rundum gelungenes Buch, welches ich ohne Vorbehalte weiterempfehlen kann!

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Ich bedanke mich recht herzlich bei Netgalley und beim Forever by Ullstein Verlag  für das digitale Rezensionsexemplar.
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#7/ 2017 – [Rezi] Maria D. Headley – Magonia

Autor: Maria D. Headley
Übersetzung:Julia Walther
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Preis: € 13,99 [D]
Einband: ebook
erschienen: 03. April 2017
Seitenanzahl: 369
Meine Wertung: 5,0 Huftiere
Reihe: Ja, Teil 1
Altersempfehlung: Ab 14 Jahren
Verlag: heyne fliegt Leseprobe: (epub)

 
Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft …
Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

 
Das Buch fängt so seltsam an, wie es fantastisch weitergeht.
Wir lesen von der 15 jährigen Aza die an einer unbekannten Lungenkrankheit leidet. Niemand weiss was ihr fehlt und niemand kann ihr helfen. Ihr Leben besteht aus Krankenhausbesuchen, Rettungswagen und der Gewissheit, dass sie nicht sehr alt werden wird und jeder Krankenhausaufenthalt ihr letzter sein könnte.
Aza ist im Laufe ihres kurzen Lebens sehr sarkastisch geworden und nimmt eigentlich nix und niemanden mehr ernst. Sie verbringt die meiste zeit ihres Lebens mit ihrem besten Freund Jason, der sie versteht und unterstützt wo er kann.
Bei ihrem letzten Krankenhausaufenthalt erblickt Aza über den Wolken ein großes Schiff. Sie zweifelt an ihrer Wahrnehmung und teilt dieses Erlebnis mit Jason, der ihr sofort glaubt und Recherchen anstellt, in denen er herausfindet, dass diese “Schiffssichtungen” durchaus schon in der Vergangenheit geschehen sind und zu Buch gebracht wurden.
Eines Tages geht es Aza so schlecht, dass sie im Rettungswagen tatsächlich stirbt. Über dem Rettungswagen sieht Jason wieder so ein Schiff und ist sich sicher, dass Aza auf dieses Schiff geholt wird. Er ruft ihr noch nach, dass er sie finden wird egal wo sie ist.
Der Schreibstil ist am Anfang echt schlimm. Es hat mich viel Mühe gekostet weiterzulesen weil die Sätze ganz kurz sind und abgehackt und irgendwie alles zusammenhanglos und wirr rüberkommt, es ist keine wirkliche Storyline zu erkennen sondern Aza und Jason erzählen einfach nur abwechselnd ihre verschrobenen Gedanken.

Irgendwann ist man aber an dem Punkt wo man dran gewöhnt ist und es auch weniger wird und dann ist man sofort total in der Story drin. Maria D. Headley eine so wundervolle und detailgetreue total abgefahrene Welt geschaffen in der ich komplett eingetaucht bin. Alle Wesen waren liebevoll konstruiert und hatten ihren Platz in der Story. Aza ist ein toller und starker Charakter der sich im Laufe der Story richtig entwickelt und aus der einstigen Zynikerin wird eine taffe Kämpferin die begreift welche Seite die richtige ist und entsprechend handelt!

 
Ich war sehr oft zu Tränen gerührt und mein Herz ist erfüllt von einer sagenhaften Welt, voll Gefühl und einfach Glückseligkeit. Niemals hätte ich dem Buch zugetraut, dass es sich so entwickelt, dass es mich so mitreißt und dass es soviel Potential hat. Ich bin total begeistert und gebe deshalb voll verdiente

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Ich bedanke mich recht herzlich beim Bloggerportal und beim heyne>fliegt Verlag  für das digitale Rezensionsexemplar.
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#5/ 2017 – [Rezi] Holly Black – Der Prinz der Elfen


 

Autor:Holly Black
Genre:Fantasy, Jugendbuch
Preis: € 13,99 [D]
Einband: ebook
erschienen: 3. April 2017
Seitenanzahl: 417
Meine Wertung: 3,5 Huftiere
Reihe: nein
Altersempfehlung: Ab 14 Jahren
Verlag: cbt   Leseprobe (epub)

 

 
Holly Black ist zurück – mit einer grandiosen Elfenfantasy! 
Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …
 

Wir starten mit den Geschwistern Hazel und Ben die mit ihren Eltern im harmonischen Fairfold leben. In Fairfold steht seit Jahrhunderten ein gläserner Sarg indem sich ein schlafender Elfenprinz befindet.
Ben und Hazel, wie auch viele andere ihrer Freunde, gehen regelmäßig zu diesem Sarg und vertrauen ihm ihre Geheimnisse an und versuchen den Prinzen aus seinem Schlaf zu befreien.
Eines Morgens ist der Sarg zerschmettert und der Prinz weg, zeitgleich wacht Hazel mit Glassplittern unter den Nägeln und Erde unter den Füßen auf. Sie weiss nicht was passiert ist, hat keine Erinnerungen mehr und begibt sich mit Ben und ihrem Freund Jack auf die Suche nach dem Prinzen und der Wahrheit.
Aufgrund der Beschreibung bin ich von einem High-Fantasy Buch ausgegangen, leider habe ich das nicht bekommen und so bleibe ich etwas unbefriedigt zurück, weil meine Erwartungen so gar nicht erfüllt worden. Die Story hatte ihre Längen und ich habe bis etwas über die Hälfte des Buches gebraucht, bis ich so langsam warm mit den Charakteren wurde und das ganze Geschehen auch spannend fand. Im letzten Drittel dann war ich ganz drin und habe es inhaliert, ich hätte mir nur gewünscht, dass dieses Potential schon etwas früher zur Geltung gekommen wäre und vorallem habe ich mir viel mehr Fantasy und weniger reale Welt gewünscht.
Ich lese Rezensionen zu Büchern grundsätzlich erst NACH dem Buch, zu oft schon habe ich fiese Spoiler vorgefunden und mir den ganzen Lesespaß dadurch verdorben. Bei diesem Buch kann ich nun feststellen, dass es mir nicht allein so geht, dass auch andere Leser etwas anderes erwartet haben. Vielleicht sollte man den Kurztext etwas überarbeiten, denn die Story ist durchaus gut, wenn man weiß was einen erwartet 😉

Ich schwanke in meiner Bewertung hin und her – normal würde ich 3,5 Huftiere geben, da ich kein Huftier zersäge stelle ich nur 3 Hufies in den Stall. Das bedeutet, dass die Story mich unterhalten hat und ich auch Spaß beim Lesen hatte, aber es gibt einige Punkte mit denen ich nicht wirklich zufrieden bin und die den Lesespaß etwas getrübt haben.
Für jemanden der kein High Fantasy erwartet, dem einzelne Fantasyelemente ausreichen, und der eine durchaus spannende Story, gespickt mit romantischen Szenen mag, der wird hier genau an der richtigen Stelle sein. Für jemanden der ein episches Werk mit einer eigenen Fantasywelt aus dem Reich der Elfen erwartet, der wird hier eher enttäuscht werden, weil diese klar in den Hintergrund tritt.

Ich bedanke mich recht herzlich beim Bloggerportal und beim cbj Verlag für das digitale Rezensionsexemplar.

 
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#1/2013 [Rezi] Michelle Rowen – Dark Kiss

Autor: Michelle Rowen
Übersetzung: Alexandra Hinrichsen
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Preis: € 7,99 [D]
Einband: ebook
erschienen: 01.05.2013
Seiten: 384
Meine Wertung: 4 Huftiere
Reihe: ja, Teil 1
Verlag: Cora

 

Was bleibt von deiner Seele übrig, wenn der dunkle Kuss endet? Gefährliches? Oh nein, nicht mein Ding. Übervorsichtig, unauffällig – das bin ich, Samantha. Zumindest war ich das. Bis ich durch einen leidenschaftlichen Kuss eine „Gray“ wurde. Seitdem hat sich etwas geändert. In mir tobt ein Hunger, der nichts mit Essen zu tun hat. Und nur wenn ich anderen ihre Seele raube, kann ich ihn stillen. All dies weiß ich von Bishop. Zuerst hielt ich ihn für einen verwirrten Straßenjungen, aber er ist ein Engel, in einer gefährlichen Mission zur Erde gesandt. Denn das Böse, das mich zur „Gray“ gemacht hat, muss bekämpft werden. Ich kann nur hoffen, dass Bishop mich und meine Seele retten kann. Dafür werde ich alles tun.

 

Dieses Buch lag lange ungelesen bei mir rum, und das völlig zu unrecht! Mittlerweile habe ich es von seinem Sub Dasein befreit und jede Seite davon geniessen können.
Sam (Samantha) trifft in der Disco auf den gut aussehenden und sehr anziehenden Stepehen – er warnt sie noch und sagt, sein Kuss wäre gefährlich und würde ihr Leben verändern, sie kann sich seiner Anziehung aber nicht entziehen und küsst ihn leidenschaftlich.
Samantha verändert sich drastisch. Nicht nur, dass sie zahlreiche neue Fähigkeiten bekommt, sie wird vorallem zu einer Gray, einer Seelenräuberin mit unstillbarem Hunger.
Sie trifft auf Bishop, einen Engel, der gesandt wurde um das Böse in Form von der sogenannten Quelle, zu bekämpfen. Schnell stellt sich heraus, dass Bishop Sams Hilfe braucht, weil sie Fähigkeiten hat, ohne die er seine Mission nicht erfüllen kann.
Die Story zieht einen schnell mit, auch wenn es das fast typische Gut gegen Böse Spiel ist. Die Charaktere sind vielseitig und sympathisch. Am liebsten mochte ich Bishop obwohl es auch Momente gab, wo ich ihn wirklich verwünscht habe.

Michelle Rowen hat eine Story geschaffen, die sowohl Romantik, als auch Mystery und Jugenbuch Elemente beinhaltet und somit nicht nur für die typischen Romantik Liebhaber geeignet ist.
Mir hat das lesen sehr viel Spaß gemacht und ich werde die nachfolgenden Bände dieser Reihe auf jeden Fall auch lesen.

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#4/2013 [Rezi] Kerstin Pflieger – Sternenseelen 1

Autor: Kerstin Pflieger
Übersetzung: –
Genre: Jugendbuch
Preis: € 12,99 [D]
Einband: Taschenbuch
erschienen: 15.04.2013
Seiten: 420
Meine Wertung: 4 Huftiere
Reihe: ja Teil 1 von (bisher?) 2
Verlag: Goldmann

 

 

Weil Lillys Mutter mit ihrem neuen Freund zusammenziehen wollte, sitzt Lilly jetzt in der Provinz fest – weit weg von ihren Freunden. Aber es gibt einen Lichtblick: ihr Mitschüler Raphael, der es Lilly gleich angetan hat, obwohl er sie vor ein Rätsel stellt. Über Tag ist er abweisend, doch sobald es Nacht wird, verführerisch charmant. Als ihr Stiefbruder dann in einen Autounfall verwickelt wird, zeigt sich Raphaels wahres Ich, und Lilly entdeckt sein unglaubliches Geheimnis …

 

Der erste Eindruck des Klappentextes verspricht eine Story, wie wir sie schonmal von einer andren Autorin bekommen haben, nämlich im Buch Twilight. Dem ist aber nur sehr bedingt so – bzw ist eigentlich nur der Anfang sehr (!) ähnlich – ziemlich schnell aber entwickelt das Buch eine eigene Dynamik und vorallem eine eigene Story die sehr fesselnd ist.
Lilly muss mit ihrer Mutter Moni in den Odenwald ziehen, weil Moni mal wieder einen neuen Freund hat und zu ihm (Thomas) zieht. Thomas hat einen eigenen Sohn, Samuel und Lilly findet schnell Gefallen an dem gutaussehenden und einfühlsamen Jungen. Die beiden freunden sich schnell an.
Lilly lernt in ihrem Internat Raphael kennen, einen sehr zurückgezogenen und nicht sehr freundlichen Jungen. Sie ist aus unerfindlichenn Gründen sofort von ihm fasziniert und möchte ihn näher kennenlernen. Er aber fertig sie unwirsch ab und beachtet sie nicht weiter.
Als plötzlich Samuel einen schrecklichen Autounfall erleidet und sein Leben sich von einer auf die nächste Sekunde von Grund auf ändert, ändert sich auch Raphael und Lilly lernt seine andere Seite kennen.
Das Buch fing wirklich sehr gleich mit Twilight an – ich habe beim lesen anfangs immer gelangweilt gedacht, dass ich wetten könnte, dass ich genau weiss was jetzt passiert. Das traf aber nur auf die erste 30 – 40 Seiten zu, danach wie schon erwähnt, bekommt die Story ein eigenes Leben und entfaltet sich langsam. Der Weg den Kerstin Pflieger eingeschlagen ist gefällt mir sehr gut, eine so ganz andre Geschichte um 2 sympathische Hauptcharaktere. Ab dem Moment, wo der Unfall passiert ist das Buch durchweg spannend und kaum aus der Hand zu legen.
Ich bin froh, dass es nicht mit einem fiesen Cliffhanger endet, weil wir ja noch bis Oktober auf den 2ten Teil warten müssen, sonst wäre ich sicher Amok gelaufen. Auf jeden Fall freue ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

ein schöner Jugendroman, der viel mehr verbirgt als es den Anschein hat – ich vergebe 4 Hufies und eine Leseempfehlung. (1 Hufie Abzug wegen den anfänglichen wirklich extremen Twilight Parallelen)

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#2013 [Rezi] Nina Melchior – Die Vampirheilerin 1

Autor: Nina Melchior– Übersetzung: /– Preis ebook: 2,99 – Seitenanzahl: 244 – Herkunft: Rezensionsexemplar – Lesedauer: 2013 – Bewertung: 5 Lesezeichen – Verlag: bookshouse

Dies ist der erste Teil der Geschichte um Elise Brennan …
… die Tochter eines Vampirheilers,
… mit der Wahrheit über den ersten aller Vampire,
… jahrtausendealte Kräfte, weit mächtiger als Werwölfe oder Hexen
… und einen Vampir, der all sein Wissen in den Wind schlägt,
um einer faszinierenden Frau die Chance zu geben, ihn in einen Menschen zurückzuverwandeln.
Elises Vater hatte sein Leben der Vampirheilung verschrieben. Nachdem er den Schlüssel zur Heilung endlich gefunden hat, starb er auf mysteriöse Weise bei einer Reise nach Dublin.
Elise beschließt ein Jahr später, sich endlich ihrem Erbe und der Familiengeschichte zu stellen. Sie ahnt nicht, dass bereits ein Vampir in ihrer unmittelbaren Nähe darauf lauert, sie zu töten, und nicht, dass ihre unerwiderte Liebe Michael eine viel mysteriösere Rolle in ihrem Leben spielt als vermutet.
Wird Michael Elise von der Idee der Vampirheilung abbringen können oder wird sie dem Vampir verfallen und ihr Leben für den Traum ihres Vaters opfern?

Ich bin normal kein Vampirfan, aber das Buch hat mich vom Klappentext her irgendwie angesprochen. Und was soll ich sagen? Ich hatte den richtigen Riecher. Die Story hebt sich von typischen Nackenbeisser-Schmachtfetzen ab, indem sie auch eine spannende Storyline bietet. Die Autorin schreibt sehr wortreich und interessant.
Ich bin ehrlich gesagt nicht mit allzuhohen Erwartungen ran gegangen. Denke das geht einigen Lesern so wenn man den Autoren noch nicht kennt und wenn kein Mega Verlag dahinter steckt, aber lasst euch eins gesagt sein, mitten im Buch merkt ihr nicht mehr dass kein namhafter Verlag dahintersteckt, es liest sich wie ein Goldmann, Lyx oder Heyne!
Dieses Debüt macht Lust auf mehr und ich freue mich auf weitere 2 Teile dieser Trilogie!

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