#9/ 2017 [Rezi] Mariella Heyd – Touch of Flames

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Autor: Mariella Heyd
Übersetzung:keine
Genre: Fantasy, Liebesroman, Jugendbuch
Preis: € 3,99 [D]
Einband: ebook
erschienen: 01.Mai 2017
Seitenanzahl: 240
Meine Wertung: 5,0 Huftiere 
Reihe: nein
Verlag: Forever by Ullstein Leseprobe: klick


Als würde es nicht schon reichen, dass ihre Familie aus Boston in eine Geistervilla mitten im Nirgendwo zieht, weiß bald auch jeder, dass Gwens Vater als Dämonologe arbeitet. Ihr Ruf an der neuen Schule ist ruiniert. Ohne ihren einzigen Freund Harry würde sie sicher verzweifeln – und dann ist da auch noch dieser Außenseiter, der von allen „Feuerteufel“ genannt wird und der ihr einfach nicht aus dem Kopf gehen will. Sebastian ist gutaussehend und gibt sich gar nicht erst Mühe, seine dunkle Vergangenheit zu verbergen. Es scheint, als spiele Gwen sprichwörtlich mit dem Feuer…

Zuallererst ist mir das wunderschöne Cover ins Auge gesprungen – wirklich ein Augenschmaus. Man sieht ein Pärchen in mitten von Flammen, die sich vertäumt in die Augen schauen und alles um sich herum vergessen zu scheinen. Und genau das habe ich auch bekommen bzw. noch viel mehr! ich freue mich immer, wenn das Cover und die Kurzbeschreibung etwas versprechen, was der Plot dann auch halten kann. (ist leider bei weitem nicht immer so – aber das kennt ihr ja sicher selbst) bei diesem Buch werdet ihr nicht enttäuscht werden! Aber schön der Reihe nach:


Die 18 jährige Gwen und ihr 12 jähriger Bruder Wilson müssen wieder einmal ihre Sachen packen und umziehen. Ihr Vater ist ein sogenannter Dämonologe und befasst sich mit paranormalen Geschehen. Diesmal soll es in eine alte Villa am Waldrand gehen die von 2 Geistern heimgesucht werden soll.


Als Gwen in der neuen Stadt und vorallem neuen Schule ankommt ist sie die totale Aussenseiterin, zu allem Unglück ist ihre Mutter auch noch die neue Schulpsychologin, was es ihr nicht gerade leichter macht von den anderen akzeptiert zu werden. Während ihr kleiner Bruder in dem gleichaltrigen Alin schnell einen Freund gefunden hat, tut sich Gwen sehr schwer Kontakte zu knüpfen, einzig Harry geht auf sie zu und freundet sich mit ihr an.


Als plötzlich Sebastian – genannt der Feuerteufel – wieder zurück in die Klasse kommt verändert sich alles. Harry wird eifersüchtig und entfernt sich immer mehr von Gwen, und Gwen interessiert sich auf einmal für den „Bad-Boy“ der kein Hehl daraus macht, dass er eine Fußfessel hat. Gwen erfährt, dass er den Spitznamen bekommen hat, weil er seinen Hof in Brand gesetzt haben soll. Sie merkt schnell, dass Sebastian nicht dass ist, was sein Ruf über ihn verrät. Er hat eine dunkle Vergangenheit und die Lösung dazu liegt in Gwens Villa…..


Mir hat das Buch wirklich sehr viel Spaß gemacht, ich kannte die Autorin vorher noch nicht, habe mir aber sofort ihre anderen Bücher auf der Wunschliste gespeichert! (das soll was heissen ;-))


Sie hat tolle Charaktere geschaffen, und eine tolle Story die zusammen perfekt harmonieren. Es gab keine langweilige klischeehafte Liebesgeschichte, sondern drumherum waren immer wieder kleine spannende Szenen die die Geschichte abgerundet haben.


Die Charaktere waren sehr unterschiedlich und vielschichtig und durch die Bank weg sympathisch und authentisch. (naja Archie ist hier eine Ausnahme aber das gehört ja zur Story ;-))

Tja was soll ich sagen, ich habe keinen Kritikpunkt und daher muss ich 5 Huftiere geben. Ein rundum gelungenes Buch, welches ich ohne Vorbehalte weiterempfehlen kann!

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Ich bedanke mich recht herzlich bei Netgalley und beim Forever by Ullstein Verlag  für das digitale Rezensionsexemplar.

#7/ 2017 – [Rezi] Maria D. Headley – Magonia

Autor: Maria D. Headley
Übersetzung:Julia Walther
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Preis: € 13,99 [D]
Einband: ebook
erschienen: 03. April 2017
Seitenanzahl: 369
Meine Wertung: 5,0 Huftiere 
Reihe: Ja, Teil 1
Altersempfehlung: Ab 14 Jahren
Verlag: heyne fliegt Leseprobe: (epub)

 

Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft …

Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …

 

Das Buch fängt so seltsam an, wie es fantastisch weitergeht.

Wir lesen von der 15 jährigen Aza die an einer unbekannten Lungenkrankheit leidet. Niemand weiss was ihr fehlt und niemand kann ihr helfen. Ihr Leben besteht aus Krankenhausbesuchen, Rettungswagen und der Gewissheit, dass sie nicht sehr alt werden wird und jeder Krankenhausaufenthalt ihr letzter sein könnte.

Aza ist im Laufe ihres kurzen Lebens sehr sarkastisch geworden und nimmt eigentlich nix und niemanden mehr ernst. Sie verbringt die meiste zeit ihres Lebens mit ihrem besten Freund Jason, der sie versteht und unterstützt wo er kann.

Bei ihrem letzten Krankenhausaufenthalt erblickt Aza über den Wolken ein großes Schiff. Sie zweifelt an ihrer Wahrnehmung und teilt dieses Erlebnis mit Jason, der ihr sofort glaubt und Recherchen anstellt, in denen er herausfindet, dass diese „Schiffssichtungen“ durchaus schon in der Vergangenheit geschehen sind und zu Buch gebracht wurden.

Eines Tages geht es Aza so schlecht, dass sie im Rettungswagen tatsächlich stirbt. Über dem Rettungswagen sieht Jason wieder so ein Schiff und ist sich sicher, dass Aza auf dieses Schiff geholt wird. Er ruft ihr noch nach, dass er sie finden wird egal wo sie ist.

Der Schreibstil ist am Anfang echt schlimm. Es hat mich viel Mühe gekostet weiterzulesen weil die Sätze ganz kurz sind und abgehackt und irgendwie alles zusammenhanglos und wirr rüberkommt, es ist keine wirkliche Storyline zu erkennen sondern Aza und Jason erzählen einfach nur abwechselnd ihre verschrobenen Gedanken.

Irgendwann ist man aber an dem Punkt wo man dran gewöhnt ist und es auch weniger wird und dann ist man sofort total in der Story drin. Maria D. Headley eine so wundervolle und detailgetreue total abgefahrene Welt geschaffen in der ich komplett eingetaucht bin. Alle Wesen waren liebevoll konstruiert und hatten ihren Platz in der Story. Aza ist ein toller und starker Charakter der sich im Laufe der Story richtig entwickelt und aus der einstigen Zynikerin wird eine taffe Kämpferin die begreift welche Seite die richtige ist und entsprechend handelt!

 

Ich war sehr oft zu Tränen gerührt und mein Herz ist erfüllt von einer sagenhaften Welt, voll Gefühl und einfach Glückseligkeit. Niemals hätte ich dem Buch zugetraut, dass es sich so entwickelt, dass es mich so mitreißt und dass es soviel Potential hat. Ich bin total begeistert und gebe deshalb voll verdiente

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Ich bedanke mich recht herzlich beim Bloggerportal und beim heyne>fliegt Verlag  für das digitale Rezensionsexemplar.

#5/ 2017 – [Rezi] Holly Black – Der Prinz der Elfen

 

Autor:Holly Black
Genre:Fantasy, Jugendbuch
Preis: € 13,99 [D]
Einband: ebook
erschienen: 3. April 2017
Seitenanzahl: 417
Meine Wertung: 3,5 Huftiere
Reihe: nein
Altersempfehlung: Ab 14 Jahren
Verlag: cbt   Leseprobe (epub)

 

 

Holly Black ist zurück – mit einer grandiosen Elfenfantasy! 

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

 

Wir starten mit den Geschwistern Hazel und Ben die mit ihren Eltern im harmonischen Fairfold leben. In Fairfold steht seit Jahrhunderten ein gläserner Sarg indem sich ein schlafender Elfenprinz befindet.

Ben und Hazel, wie auch viele andere ihrer Freunde, gehen regelmäßig zu diesem Sarg und vertrauen ihm ihre Geheimnisse an und versuchen den Prinzen aus seinem Schlaf zu befreien.

Eines Morgens ist der Sarg zerschmettert und der Prinz weg, zeitgleich wacht Hazel mit Glassplittern unter den Nägeln und Erde unter den Füßen auf. Sie weiss nicht was passiert ist, hat keine Erinnerungen mehr und begibt sich mit Ben und ihrem Freund Jack auf die Suche nach dem Prinzen und der Wahrheit.

Aufgrund der Beschreibung bin ich von einem High-Fantasy Buch ausgegangen, leider habe ich das nicht bekommen und so bleibe ich etwas unbefriedigt zurück, weil meine Erwartungen so gar nicht erfüllt worden. Die Story hatte ihre Längen und ich habe bis etwas über die Hälfte des Buches gebraucht, bis ich so langsam warm mit den Charakteren wurde und das ganze Geschehen auch spannend fand. Im letzten Drittel dann war ich ganz drin und habe es inhaliert, ich hätte mir nur gewünscht, dass dieses Potential schon etwas früher zur Geltung gekommen wäre und vorallem habe ich mir viel mehr Fantasy und weniger reale Welt gewünscht.

Ich lese Rezensionen zu Büchern grundsätzlich erst NACH dem Buch, zu oft schon habe ich fiese Spoiler vorgefunden und mir den ganzen Lesespaß dadurch verdorben. Bei diesem Buch kann ich nun feststellen, dass es mir nicht allein so geht, dass auch andere Leser etwas anderes erwartet haben. Vielleicht sollte man den Kurztext etwas überarbeiten, denn die Story ist durchaus gut, wenn man weiß was einen erwartet 😉

Ich schwanke in meiner Bewertung hin und her – normal würde ich 3,5 Huftiere geben, da ich kein Huftier zersäge stelle ich nur 3 Hufies in den Stall. Das bedeutet, dass die Story mich unterhalten hat und ich auch Spaß beim Lesen hatte, aber es gibt einige Punkte mit denen ich nicht wirklich zufrieden bin und die den Lesespaß etwas getrübt haben.

Für jemanden der kein High Fantasy erwartet, dem einzelne Fantasyelemente ausreichen, und der eine durchaus spannende Story, gespickt mit romantischen Szenen mag, der wird hier genau an der richtigen Stelle sein. Für jemanden der ein episches Werk mit einer eigenen Fantasywelt aus dem Reich der Elfen erwartet, der wird hier eher enttäuscht werden, weil diese klar in den Hintergrund tritt.

Ich bedanke mich recht herzlich beim Bloggerportal und beim cbj Verlag für das digitale Rezensionsexemplar.