#3/2013 [Rezi] J. T. Ellison – Symbole des Bösen

Autor: J.T. Ellison
Übersetzung: Ivonne Senn
Genre: Thriller
Preis: € 8,99 [D]
Einband: ebook
erschienen: 10.05.2013
Seiten: 380
Meine Wertung: 5 Huftiere
Reihe: ja Teil 5 von (bisher) 8
Verlag: mira (Harper Collins)

 

Lieutenant Taylor Jackson hat gerade erst wieder die Leitung der Mordkommission übernommen und steht schon vor dem größten Rätsel ihrer Karriere. Gemeinsam mit der selbst ernannten Hexe Ariadne taucht sie in die mystische Welt der Menschen ein, die an Todesengel und Hexenzauber glauben. Was sie bei ihren Ermittlungen entdeckt, geht weit über das hinaus, was mit normalem Menschenverstand zu begreifen ist.

 

Dieses Buch lag zu Unrecht so lange rum, es kam leider mitten in einer starken Leseflaute und musste etwas warten. Aber es hat es geschafft mich aus selbiger wieder rauszuholen.

Symbole des Bösen ist der mittlerweile 5.te Teil der Reihe um Taylor Jackson und wer sie etwas genauer kennen lernen möchte sollte (wie ich es vorhabe) die andren 4 Bände auch lesen. Man kann der Story zwar gut folgen, aber es wird auf Geschehen aus den Vorbänden Bezug genommen.

In Nashville werden in der Halloween Nacht 8 getötete Jugendliche gefunden, denen allen ein Pentakel in den Bauch geritzt wurde. LT. Taylor Jackson hat mit ihrem Team eine große Aufgabe zu lösen.

Die Story arbeitet sich in 3 Handlungssträngen vorwärts. Einerseits die Ermittlungsarbeit in Nashville wo wir Taylor und ihr Team verfolgen dürfen. Dann eine Verhandlung der sich ihr Freund (ein Profiler) stellen muss weil er wohl in einem früheren Fall nicht 100% korrekt gehandelt hat. Und die Sicht des Täters. Diese 3 Perspektiven wechseln sehr häufig ab – oft an Stellen wo ich gerne mehr vom aktuellen gelesen hätte, so hat es J.T. Ellison aber geschafft, die Spannung konsequent bis zum Ende aufrecht zu erhalten.

Die Handlung fand ich durchweg spannend. Sie erschien mir als nicht Hexenkundigem Leser gut erdacht oder recherchiert. Zwischendrin kamen ab und an Verschwörungformeln bzw Zaubersprüche. Ich habe schon als Kiind immer Angst gehabt sowas laut zu lesen oder auszusprechen. Diese Zeilen haben dafür gesorgt, dass die düstere Athmosphäre richtig greifbar war. Mir lief es kalt den Rücken runter und ich hatte echt ein ungutes Gefühl.

Man ist trotz der Bezüge zu den Vorgängern der Reihe irgendwie sofort im Buch drin, aber ich hätte gern die andren Bände vorher gelesen, und die Personen besser kennengelernteiniges war so etwas verwirrend.

Die Charaktere waren mir sehr sympathisch und man konnte sich gut in sie reinversetzen. Besonders mochte ich Ariadne die Hexe. Ich gebe eine klare Leseempfehlung für Fans von dunklen Mächten und Thrillerfans. Wiederhole aber gern, dass es Sinn macht die andren Bände vorher zu lesen. Ich werde das an anderer Stelle nachholen.

 

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