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#4/2013 [Rezi] Kerstin Pflieger – Sternenseelen 1

 

 

Autor: Kerstin Pflieger
Übersetzung: –
Genre: Jugendbuch
Preis: € 12,99 [D]
Einband: Taschenbuch
erschienen: 15.04.2013
Seiten: 420
Meine Wertung: 4 Huftiere
Reihe: ja Teil 1 von (bisher?) 2

Verlag: Goldmann

Weil Lillys Mutter mit ihrem neuen Freund zusammenziehen wollte, sitzt Lilly jetzt in der Provinz fest – weit weg von ihren Freunden. Aber es gibt einen Lichtblick: ihr Mitschüler Raphael, der es Lilly gleich angetan hat, obwohl er sie vor ein Rätsel stellt. Über Tag ist er abweisend, doch sobald es Nacht wird, verführerisch charmant. Als ihr Stiefbruder dann in einen Autounfall verwickelt wird, zeigt sich Raphaels wahres Ich, und Lilly entdeckt sein unglaubliches Geheimnis …

 

Der erste Eindruck des Klappentextes verspricht eine Story, wie wir sie schonmal von einer andren Autorin bekommen haben, nämlich im Buch Twilight. Dem ist aber nur sehr bedingt so – bzw ist eigentlich nur der Anfang sehr (!) ähnlich – ziemlich schnell aber entwickelt das Buch eine eigene Dynamik und vorallem eine eigene Story die sehr fesselnd ist.

Lilly muss mit ihrer Mutter Moni in den Odenwald ziehen, weil Moni mal wieder einen neuen Freund hat und zu ihm (Thomas) zieht. Thomas hat einen eigenen Sohn, Samuel und Lilly findet schnell Gefallen an dem gutaussehenden und einfühlsamen Jungen. Die beiden freunden sich schnell an.
Lilly lernt in ihrem Internat Raphael kennen, einen sehr zurückgezogenen und nicht sehr freundlichen Jungen. Sie ist aus unerfindlichenn Gründen sofort von ihm fasziniert und möchte ihn näher kennenlernen. Er aber fertig sie unwirsch ab und beachtet sie nicht weiter.
Als plötzlich Samuel einen schrecklichen Autounfall erleidet und sein Leben sich von einer auf die nächste Sekunde von Grund auf ändert, ändert sich auch Raphael und Lilly lernt seine andere Seite kennen.

Das Buch fing wirklich sehr gleich mit Twilight an – ich habe beim lesen anfangs immer gelangweilt gedacht, dass ich wetten könnte, dass ich genau weiss was jetzt passiert. Das traf aber nur auf die erste 30 – 40 Seiten zu, danach wie schon erwähnt, bekommt die Story ein eigenes Leben und entfaltet sich langsam. Der Weg den Kerstin Pflieger eingeschlagen ist gefällt mir sehr gut, eine so ganz andre Geschichte um 2 sympathische Hauptcharaktere. Ab dem Moment, wo der Unfall passiert ist das Buch durchweg spannend und kaum aus der Hand zu legen.

Ich bin froh, dass es nicht mit einem fiesen Cliffhanger endet, weil wir ja noch bis Oktober auf den 2ten Teil warten müssen, sonst wäre ich sicher Amok gelaufen. Auf jeden Fall freue ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

ein schöner Jugendroman, der viel mehr verbirgt als es den Anschein hat – ich vergebe 4 Hufies und eine Leseempfehlung. (1 Hufie Abzug wegen den anfänglichen wirklich extremen Twilight Parallelen)