#3/ 2017 – [Rezi] Arno Strobel – Abgründig

21440509Titel: Abgründig

Autor: Arno Strobel

Format: Klappenbroschur

Genre: Jugendthriller

Seiten: 236

erschienen: 10. März 2014 (2.te Auflage)

Verlag: LoeweLeseprobe

Preis: 9,95 Euro

Altersempfehlung: Ab 14 Jahren

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Eine Bergtour. Ein Unwetter. Ein Mord.

Eingesperrt auf engstem Raum,
ohne Aussicht auf Rettung,
erkennt man ganz neue Seiten an seinen „Freunden“.
Hässliche Seiten.
Tödliche Seiten …

Geplant war eine lässige Bergtour – auf eigene Faust auf die Zugspitze und wieder zurück, bevor die anderen im Camp etwas merken. Doch als die kleine Gruppe um Tim am Morgen aufbricht, scheint das Unglück vorprogrammiert. Sie geraten in ein heftiges Unwetter und müssen in einer verlassenen Hütte Unterschlupf suchen. Sie wissen nicht, wo sie sind, sie haben keine Möglichkeit, mit dem Rest der Welt Kontakt aufzunehmen, und sie sitzen fest. Solange Sturm und Regen toben, ist an einen Abstieg nicht zu denken. Zunehmend liegen die Nerven blank und Vorwürfe machen die Runde, schließlich kommt es sogar zur Prügelei. Am nächsten Morgen ist einer von ihnen verschwunden. Zurück bleibt eine Blutlache – und die Frage, ob es unter ihnen einen Mörder gibt.

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von Arno Strobel kannte ich bisher nur die Erwachsenen Thriller (naja einige ^^) und die fand ich ausnahmslos alle super gut, deshalb dachte ich mir, warum nicht mal einen Jugendthriller – tja …. denkste 😦

Hier sitze ich nun und bin sehr enttäuscht, weil das war in meinen Augen GAR nix.

Weiss gar nicht wo ich anfangen soll, weil es irgendwie außer ein paar einzelner Szenen mittendrin, nix gab was mir wirklich gefallen hat.

Die Charaktere, furchtbar 😦 Okay, dass ein paar davon echte Kotzbrocken sind gehört zur Geschichte, aber auch von den anderen kam nix rüber. Ich fand sie allesamt flach und total unspektakulär. Da ist nichts was hängenbleibt, was einen mit ihnen mitfiebern lässt – gar nix 😦

Die Story, eine Gruppe Jugendlicher macht einen unerlaubten Ausflug in die Berge und wird von einem Unwetter überrascht und sitzt in einer einsamen Berghütte fest. Der Großteil der Story geht um das gezanke der Jugendlichen untereinander – was einfach nur nervt – und der Rest ist dann eine Art gezwungener Spannungsbogen der aber nie eine wirklich Spitze erreicht.

Ich würde euch so gern tolle Charaktere und ihre Geschichten vorstellen, aber die findet ihr in diesem Buch leider nicht.

Zu Gute halten kann ich dem Buch, dass es sich einfach und flott lesen liess von daher fiel es mir trotz nicht Gefallens nicht schwer es zu beenden aber das wars auch mit dem Positivem dann. Ich mag Arno Strobels Bücher aber bevor ich mir nun den zweiten Jugendthriller „Schlusstakt“ vornehme werde ich glaube ich lieber bei seiner Erwachsenenliteratur bleiben, denn die beherrscht er wie kein anderer!

 

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Zuviel von nix und zuwenig von allem – es tut mir sehr leid aber das reicht nur für

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