#21/2017 [Rezi] J.P. Delaney – The girl before

Autoimmun-Ernaehrung von Claudia Lenz
Autor: J.P. Delaney
Übersetzung: Karin Dufner 
Genre: Thriller
Preis: € 9,99 [D]
Einband: ebook
erschienen: 25. April 2017
Seitenanzahl: 401
Meine Wertung: 5,0 Huftiere 
Reihe: nein

Verlag: Penguin (Randomhouse)
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Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas Schreckliches.

Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.

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Meine beiden (mit einem sehr ähnlichen Lese-Geschmack wie ich) ausgestatteten Freundinnen haben dieses Buch gelesen und waren begeistert, da musste ich es natürlich auch lesen. .

Jane verarbeitet die Folgen einer Totgeburt und ist auf der Suche nach einer neuen , vorallem bezahlbaren Wohnung. .

Mitten in London in einem noblen Viertel findet sie tatsächlich eine geeignete Wohnung. Es scheint zu schön um wahr zu sein, die Wohnung ist sehr günstig und dazu noch hochmodern ausgestattet. Allerdings ist der Einzug in diese 4 Wände an eine Vielzahl von obskuren Regeln gebunden, die das Architekten Team aufgestellt hat. .

Es darf nichts auf dem Boden herumliegen, es gibt keine Papierkörbe, keine Wäscheleinen und keine Sofakissen – Treppengeländer und Absicherungen stehen genauso auf der Verbotsliste wie natürlich Haustiere und Kinder. .

Trotzdem überlegt Jane nicht lang, da sie sowieso ihr Leben ändern möchte und einen kompletten Neuanfang wünscht und willigt ein. .

Parallel zu Janes Geschichte lesen wir immer wieder Abschnitte aus der Vergangenheit von der direkten Vormieterin Emma die auf tragische Weise in eben diesem Haus ums Leben gekommen ist. 

Auch Jane ist auf das Mysterium um Emmas Tod gestoßen und beginnt zu forschen. Sie findet heraus, dass die beiden Frauen sich nicht nur sehr sehr ähnlich sehen, sondern auch, dass ihre Geschichten um die Folgate Street 1  auch exakt gleich abgelaufen sind! .

Bedeutet das nun etwa, dass auch Jane diesem Haus zum Opfer fallen wird? Und was hat überhaupt der verschrobene, perfektionistische aber gutaussehende Architekt Edward Monkford mit der ganzen Sache zu tun?

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Dieses Buch hat es geschafft, mich von der ersten bis zur Letzten Seite zu fesseln. Zwar war mir Emma nicht durchweg sympathisch, aber sie war authentisch und das ist das wichtigste! Ich habe total mitgerätselt wie das alles nun zusammenhängt und bin durch viele Wendungen gegangen die ich so nicht erahnt hätte, das Ende war sehr überraschend aber es passte perfekt und erschien nicht konstruiert.

Klare Leseempfehlung von meiner Seite aus wenn ihr auf Psychothriller steht! .

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Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an das Bloggerportal und den Penguin Verlag .

(unnötig zu erwähnen, dass diese Rezension natürlich trotzdem zu 100% meine eigene Meinung widerspiegelt)
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